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Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapiedient in der Medizin zur Behandlung von Gelenk- und Muskelschmerzen und wird von Physiotherapeuten mit einer speziellen Weiterbildung durchgeführt. Sie beinhaltet Befunderhebung und spezielle Behandlungstechniken, die im Rahmen des Befundes dazu dienen, eine Bewegungsstörung im Bereich der Extremitätengelenke oder der Wirbelsäule zu lokalisieren und zu analysieren. Von der ärztlichen "Manuellen Medizin" unterscheidet sie sich darin, dass sie in Deutschland keine ruckartigen Techniken, sog. Techniken mit Impuls (Manipulation), anwenden darf.

Dem Behandelnden steht so mit der Manuellen Therapie eine gezielte, gelenkschonende und meist scherzfreie Behandlungstechnik zur Verfügung, die bei Funktionsstörungen der Gelenke neben der krankengymnastischen Behandlung angewendet wird.

Der Name (lat. manus, Hand) spielt darauf an, dass der Therapeut in der Regel nur durch seine Hände, d.h. keine Instrumente gebraucht und so auf die Gelenke, Knochen und oberflächlichen Bindegewebe einwirken möchte.

Methoden der Manuellen Therapie:

  • Kaltenborn wird bei der Dysfunktion (Fehlfunktion) von Gelenken und den umliegenden Weichteilen eingesetzt. Dabei kann die Dysfunktion in Form von verminderter Beweglichkeit und/oder vergrößerter Beweglichkeit vorliegen.

  • Cyriax: Diese Therapie benannt nach Dr. James Cyriax stellt eine umfassende Form der Gelenk- und Weichteilbehandlung dar. Es fließen sowohl Gesichtspunkte der Manuellen Therapie an Wirbelsäule und der großen Gelenke ein, als auch eine gezielte Behandlung von Muskeln, Sehnen und Bändern. Voraussetzung für alle diese Behandlungen ist ein sehr intensive Befundaufnahme und Diagnostik der betroffenen Strukturen durch Tast- und Funktionsbefund.

  • Die McKenzie-Therapie wird hauptsächlich bei durch die Wirbelsäule bedingten Schmerzen eingesetzt. Anwendungsgebiete dabei sind Bandscheibenvorfälle der Hals- Brust- und Lendenwirbelsäule oder andere durch die Wirbelsäule bedingte Schmerzen mit und ohne Ausstrahlungen in Arme und Beine.

  • Das Mulligan-Konzept dient der Behandlung von neuro-muskulo-skelettalen Problemen. Und funktioniert durch eine manualtherapeutische Mobilisation in Kombination mit aktiver Bewegung.

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